Satzung

Volleyballverein Michendorf e. V.

– Satzung-

beschlossen am 10.09.1998 in Michendorf

in der Fassung vom 31.01.2015

  • 1   Name

Der Verein führt den Namen „Volleyballverein Michendorf“. Er ist in das Vereinsregister eingetragen und führt en Zusatz „e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in Michendorf. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

  • 2   Zweck und Aufgaben des Vereins, Gemeinnützigkeit

1.Der Verein mit Sitz in Michendorf verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er enthält sich jeder parteipolitischen und konfessionellen Tätigkeit.

2.Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

– die Gesundheitsförderung und Leibesertüchtigung aller Personen, insbesondere der Jugend im Rahmen der Jugendpflege durch Volleyballspielen;

– die Ausbildung von Nachwuchsspielern;

– ein breit gefächertes Angebot in den Bereichen des Breiten- und Leistungssports.

3.Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4.Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

5.Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  • 3   Erwerb der Mitgliedschaft

1.Mitglieder können natürliche Personen, juristische Personen und Personenvereinigungen werden. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen. Vor Antragsstellung ist ein 4-wöchiges Probetraining im Verein möglich. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Eine Ablehnung des Antrags muss er gegenüber dem Antragsteller nicht begründen.

2.Personen, die den Verein uneigennützig bei der Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben persönlich, finanziell oder materiell zu unterstützen bereit sind, können vom Vorstand als fördernde Mitglieder aufgenommen werden.

3.Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung Mitglieder oder sonstige Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern auf Lebenszeit ernennen.

4.Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft unterwerfen sich die Mitglieder den Satzungen und Ordnungen des Kreissportbundes und des Landessportbundes.

  • 4   Beendigung der Mitgliedschaft

1.Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod (bei juristischen Personen mit deren Erlöschen), Austritt oder Ausschluss.

2.Die Mitgliedschaft endet mit dem Ablauf des Geschäftsjahres, wenn das Mitglied sie bis zum 15. November des Jahres schriftlich gegenüber dem Vorstand kündigt (Austritt).

3.Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es

– gegen die Satzung oder satzungsgemäße Beschlüsse verstößt, das Vereinsinteresse schädigt oder ernsthaft gefährdet oder sich eines unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens schuldig macht.

– seiner Beitragspflicht trotz Mahnung länger als 3 Monate nicht nachkommt.

Über den Ausschluss, der schriftlich mitgeteilt werden muss, entscheidet der Vorstand. Das ausgeschlossene Mitglied kann den Ausschluss binnen vier Wochen durch schriftlich begründete Beschwerde anfechten, über die die Mitgliederversammlung entscheidet. Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.

  • 5   Beiträge

1.Die Beiträge setzen sich jährlichen Mitgliedsbeiträgen, Aufnahmegebühren und Umlagen zusammen. Eine Umlage kann zur Abdeckung eines unvorhergesehenen und unvermeidbaren Finanzbedarfes sowie zur Abwendung von erheblichen Risiken des Vereins maximal bis zur Höhe eines Jahresbeitrages und zum gleichen Zweck nur einmal erhoben werden.

2.Die Höhe der Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Jahresmitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren werden in einer Beitragsordnung festgelegt und sind im Voraus zu zahlen.

3.Soweit die Mitgliederversammlung keine Entscheidung getroffen hat, wird die Zahlungsweise von Aufnahmegebühren und Umlagen durch den Vorstand bestimmt.

  • 6   Organe

Die Organe des Vereins sind:

– die Mitgliederversammlung

– der Vorstand

– der Beirat.

  • 7   Mitgliederversammlung

1.Im ersten Vierteljahr eines jeden Jahres ist eine ordentliche Mitgliederversammlung durch den Vorstand einzuberufen. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muss dies tun, wenn es von mindestens einem Viertel der Mitglieder unter Angaben der Gründe schriftlich beantragt wird.

2.Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand durch Einladung an die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Zwischen dem Tag der Einberufung und dem Versammlungstag müssen zwei Wochen liegen.

3.Die Mitgliederversammlung wird von einem durch die Mitgliederversammlung zu wählenden Versammlungsleiter geleitet. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig.

4.Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor dem Versammlungstag schriftlich beim Vorstand einzureichen. Später gestellte Anträge werden nur behandelt, wenn die Mitgliederversammlung dies mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder beschließt.

5.Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

6.Wahlen erfolgen durch Handzeichen, auf Antrag durch Stimmzettel. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Erhält keiner der Kandidaten die Mehrheit, findet zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmzahlen eine Stichwahl statt. Bei Stimmgleichheit entscheidet das vom Vorsitzenden zu ziehende Los. Stimmberechtigt ist jedes persönlich anwesende Vereinsmitglied mit einer Stimme. Stimmübertragung ist nicht zulässig.

7.Jugendliche und Kinder haben kein Stimmrecht.

8.Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben ist.

  • 8   Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung entscheidet über

– die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,

– die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Beirates,

– die Wahl und die Abberufung der beiden Kassenprüfer,

– die Entgegennahme des Jahresberichtes,

– die Entlastung des Vorstandes,

– die Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen,

– die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins.

Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen einer Mehrheit von zwei Drittel, Beschlüsse über die Auflösung des Vereins einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder.

  • 9   Vorstand

1.Der Verein wird vom Vorstand geleitet.

2.Dem Vorstand gehören an:

– der Vorsitzende

– der stellvertretende Vorsitzende

– der Kassenwart

– der Schriftführer

3.Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Kassenwart. Sie vertreten den Verein. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.

4.Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während seiner Amtszeit aus, ist von der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl durchzuführen; scheiden der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende während ihrer Amtszeit aus, ist innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung einzuberufen, die die Ergänzungswahl durchführt. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt.

5.Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die seines Stellvertreters.

  • 10   Aufgaben des Vorstandes

Der Vorstand entscheidet über

– die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und die Ausführung ihrer Beschlüsse,

– die Erfüllung aller dem Verein gestellten Aufgaben soweit die Entscheidung nicht der Mitgliederversammlung nach dieser Satzung vorbehalten ist,

– die Führung der laufenden Geschäfte und

– die Erhebung von Umlagen.

  • 11   Beirat

1.Der Beirat des Vereins wird bei Bedarf aus Mitgliedern, die in der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit auf drei Jahre gewählt werden, gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

2.Der Beirat hat die Aufgabe, dem Vorstand in der Wahrnehmung seiner Rechte und Pflichten beratend und helfend zur Seite zu stehen. Anhörung und Zustimmung des Beirates ist besonders erforderlich bei der Vorbereitung folgender Vorgänge, wie

-Einbeziehung der Jugendlichen in die Vereinsarbeit,

-Beschaffung und Veräußerung von Einrichtungsgegenständen,

-Satzungsänderung,

-Aufstellung und Änderung der Hallen- und Platzordnung,

-Ausrichten von Volleyballturnieren und anderen Veranstaltungen,

-Festsetzung der Mitgliedsbeiträge (Aufnahmegebühren und dergleichen).

  • 12   Auflösung

1.Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

2.Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Michendorf, das es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung der in § 2 Abs. 1 dieser Satzung genannten Aufgaben zu verwenden hat.

3.Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn dem Verein die Rechtsfähigkeit entzogen wurde.

 

 

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Vorsitzender                             Stellvertretender Vorsitzender               Kassenwart